Die moderne kurdische Literatursprache besteht aus zwei Hauptzweigen. Das ist zum einen (1) Kurmandschi oder Nordkurdisch, die Sprache, die vorwiegend von der kurdischen Bevölkerung in der Türkei, in Syrien, Armenien und in Aserbaidschan gesprochen wird und dann gibt es auch noch eine Minderheit im Irak und im Iran, in einer Gegend, die von kurdischen Nationalisten als „Nordkurdistan“ bezeichnet wird, wo diese Sprache gesprochen wird. Laut Schätzungen sprechen etwa fünfzehn bis siebzehn Millionen Menschen Kurmandschi. (2) Sorani oder Zentralkurdisch ist die Sprache der meisten Kurden im Irak (etwa vier bis sechs Millionen) und im Iran (fünf bis sechs Millionen), in einer Gegend, die allgemein auch als „Südkurdistan“ bezeichnet wird.

Obgleich beide Sprachen sehr nah miteinander verwandt sind, so unterscheiden sie sich doch in ihrer Grundstruktur, dem Wortschatz und ihren Redewendungen. Daher sind sie untereinander nicht unbedingt verständlich.

Seit der Gründung des Landes ist Sorani die zweite Amtssprache im Irak. Sorani verfügt über eine umfangreiche literarische Tradition während Kurmandschi noch keine vereinheitlichte, normierte oder standardisierte Schriftsprache ist.

Das arabische Alphabet ist aus geopolitischen Gründen für beide dieser Dialekte (Matras und Reerschemius, 1991) verwendet worden. Kurmandschi nutzt ein eigenes Schreibsystem und Sorani nutzt ein lateinisches Schreibsystem.

Die geographische Grenze, die beide dieser Sprachen (Kurmandschi und Sorani) voneinander trennt verläuft in etwa diagonal von Nordost nach Südwest. Der äußerst nordwestliche Teil des Iran und der nördlichste Zipfel des Irak gehören zu den Gegenden, in denen hauptsächlich Kurmandschi gesprochen wird. Kurmandschi wird heute auch in der Türkei und in Europa gesprochen. Die Sprache wird in einem modifizierten türkisch-lateinischen Alphabet geschrieben. Mit Ausnahme von Syrien, ist Kurmandschi nicht weit in Ländern mit arabischem Alphabet verbreitet. In Syrien verwendet man die lateinischen Schriftzeichen für die kurdische Sprache. Das arabische Alphabet wird fast nie im modernen Kurmandschi verwendet.

Wenn Sie Dokumente kurdischer Einwanderer von Syrien nach Europa und hauptsächlich in Deutschland übersetzen lassen müssen, werden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Kurmandschi übersetzt werden müssen, denn die meisten Kurden aus Syrien sind Kurmandschi-Muttersprachler. Es kann natürlich sein, dass sie auch Sorani verstehen. Aber natürlich möchten doch die Meisten ihre Dokumente in der eigenen Sprache erhalten. Es kann auch vorkommen, dass manche Syrer es bevorzugen Kurmandschi im arabischen statt dem türkischen Alphabet geschrieben zu erhalten. Einige Kunden bezeichnen diese Version von Kurdisch (Kurmandschi mit dem arabischen Alphabet statt dem Standard lateinischen Alphabet geschrieben) als Badini Kurdisch. Diese Bezeichnung ist zwar nicht ganz richtig, denn der Badini-Dialekt unterscheidet sich vom Kurmandschi in arabischen Buchstaben.

Unsere Linguisten kennen diese Details und die feinen Unterschiede der kurdischen Sprache ganz genau. Außerdem sind unserem Team auch seltene Dialekte wie Zazaki (Zaza), Faili (Feyli), Gorani bekannt und daher bekommen Sie von uns die zuverlässigste Übersetzung. Wir werden den Bedürfnissen dieser Gruppe Einwanderer gerecht. Sie können sicher gehen, dass Sie von uns alles, was Sie als Einwanderer in ihrer neuen Heimat brauchen, erhalten.

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