Amharisch ist die offizielle Arbeitssprache in der Demokratischen Bundesrepublik Äthiopien und wird von rund 30 % der Bevölkerung gesprochen. Es wird im Gegensatz zu anderen semitischen Schriften von links nach rechts geschrieben und verwendet das „Fidel“ genannte Alphabet der Ge’ez-Sprache. Die Buchstaben werden nicht streng nach der gesprochenen Reihenfolge angeordnet, sondern segmental nach Silben gruppiert – in der äthiosemitischen Sprache wird diese Buchstabenschrift „Abugida“ genannt. Veröffentlichungen zum Thema Dialekte oder regionale Varietäten des Amharischen sind rar gesät. Alle Dialekte sind für die Sprecher gegenseitig verständlich, geringfügige Abweichungen sind bekannt.

Amharisch ist nach Arabisch die am zweithäufigsten gesprochene semitische Sprache der Welt. Amharisch war und ist in mehreren Bundesstaaten Äthiopiens Arbeitssprache und wird von Behörden, dem Militär und der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche verwendet. Amharisch ist zwar als Unterrichtssprache in Grundschulen verwendet worden, wird aber durch lokale Sprachen wie Oromo, Somali und Tigrinya ersetzt. Insgesamt wird Amharisch von über 27 Millionen Muttersprachlern gesprochen und von 7 bis 15 Millionen Menschen als Zweitsprache.

Außerhalb von Äthiopien sprechen rund 2,7 Millionen Menschen in Ländern wie Ägypten, Eritrea, Israel, Schweden und Deutschland Amharisch. Die Zahl der äthiopischen Einwanderer nach Deutschland ist seit 1975 gestiegen. Unter dem Regime von Mengistu (1974−1991) waren es vor allem politische Gründe, der Krieg oder ein allgemeiner Mangel an Perspektiven, vor allem für Intellektuelle und Akademiker, die dazu führten, dass Flüchtlinge Äthiopien verließen. Zumeist handelte es sich dabei um junge Männer aus städtischen Regionen. Die Ausweitung der Visapflicht 1980 erschwerte die Einreise äthiopische Flüchtlinge, für die vorher kein Visum erforderlich war. In Deutschland gibt es viele afrikanische Gemeinden, von denen Äthiopien im Vergleich zu anderen ostafrikanischen Ländern die weitaus größte stellt.

In ganz Europa und insbesondere in Deutschland verzeichnet die äthiopische Gemeinde Zuwachs und somit auch einen steigenden Bedarf an Übersetzungen im Hinblick auf die Zuwanderung und Einreise von Flüchtlingen, etwa von Bildungsnachweisen oder gesundheitsbezogenen Unterlagen für die zumeist Amharisch und Tigrinya sprechenden Menschen. Mit unserem Team von Ger-Trans stehen Ihnen die besten Übersetzer für qualitativ erstklassige Projekte in diesen Sprachen zur Verfügung. Mit seinen speziellen Schriftzeichen von links nach rechts geschrieben ist Amharisch mitunter eine Herausforderung in Bezug auf das Layout, die Textaufbereitung und grafische Gestaltung. Aus diesem Grund haben wir für Ihre Projekte auf Amharisch und Tigrinya ein erfahrenes Desktop-Publishing-Team zusammengestellt, das sich dieser Aufgabe gerne annimmt.

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Wir sind ein Team engagierter Linguisten, die sich dazu entschlossen haben die qualitativ beste Arbeit in kurzer Zeit zu liefern und denen es auch möglich ist an großen Projekten zu arbeiten.

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